1. Was ist ein CMS? (einfach erklärt)
Ein CMS (Content-Management-System) ist eine Software, mit der man Websites erstellen und pflegen kann, ohne programmieren zu müssen.
👉 Inhalte wie Texte, Bilder, Seiten oder Menüs werden über eine grafische Oberfläche verwaltet – ähnlich wie bei Word oder E-Mail schreiben.
Kurz gesagt:
Ein CMS trennt Inhalt von Design und macht Websites einfach bedienbar.
Einfaches Beispiel
Ohne CMS:
- Text ändern → Programmierer nötig
- HTML-Code anfassen
- Fehleranfällig
Mit CMS:
- Text im Backend ändern
- Speichern → fertig
- Kein Code nötig
2. Welchen Sinn hat ein CMS?
Ein CMS macht Sinn, wenn:
- Inhalte regelmäßig geändert werden
- mehrere Personen an einer Website arbeiten
- Inhalte schnell und sicher gepflegt werden sollen
- keine Programmierkenntnisse vorhanden sind
👉 Besonders wichtig für:
- Firmenwebsites
- Vereine
- Schulen
- Online-Magazine
- IHK-Schulungen
3. Wie arbeitet ein CMS grundsätzlich?
Ein CMS besteht aus zwei Bereichen:
3.1 Backend (Verwaltung)
- Nur für angemeldete Benutzer
- Inhalte erstellen und bearbeiten
- Benutzer und Rechte verwalten
Beispiel Joomla Backend:
https://www.meine-domain.de/administrator
3.2 Frontend (Website)
- Öffentlicher Bereich
- Besucher sehen die Inhalte
- Darstellung über ein Template
3.3 Trennung von Inhalt und Design
- Inhalt: Texte, Bilder, Beiträge
- Design: Farben, Schrift, Layout (Template)
👉 Vorteil:
Der Text bleibt gleich, auch wenn das Design geändert wird.
4. Vorteile eines CMS
Technische Vorteile
- Keine Programmierkenntnisse nötig
- Inhalte schnell ändern
- Mehrere Benutzer möglich
- Updates und Sicherheit
- Erweiterbar (Module, Plugins, Komponenten)
Praktische Vorteile
- Zeitersparnis
- Geringere Kosten
- Einheitliche Struktur
- Auch für Anfänger geeignet
Beispiel:
Ein Verein möchte:
- Termine eintragen
- Texte ändern
- Bilder hochladen
➡ Mit CMS: selbst erledigen
➡ Ohne CMS: jedes Mal Agentur beauftragen
5. Nachteile eines CMS
Mögliche Nachteile
- Etwas Einarbeitung nötig
- Regelmäßige Updates erforderlich
- Höherer Ressourcenverbrauch als reine HTML-Seiten
- Sicherheitsrisiken bei falscher Pflege
👉 Wichtig:
Die Nachteile entstehen meist durch falsche Bedienung, nicht durch das CMS selbst.
6. Wann ist ein CMS sinnvoll – wann nicht?
CMS ist sinnvoll:
- Inhalte ändern sich regelmäßig
- Mehrere Personen arbeiten an der Website
- Strukturierte Inhalte (Menüs, Kategorien)
- Langfristige Nutzung
CMS ist weniger sinnvoll:
- Mini-Website mit einer Seite
- Inhalte ändern sich nie
- Keine Wartung gewünscht
7. Bekannte CMS – einfach erklärt
CMS |
Erklärung |
|
Joomla |
Sehr flexibel, sicher, gut für Organisationen |
|
WordPress |
Einfach, sehr verbreitet, viele Plugins |
|
TYPO3 |
Sehr komplex, große Unternehmensseiten |
|
Drupal |
Technisch anspruchsvoll, sehr leistungsfähig |
8.Verständnisfragen
Frage 1:
Was bedeutet CMS?
Antwort:
Content-Management-System – ein System zur Verwaltung von Website-Inhalten.
Frage 2:
Nenne zwei Vorteile eines CMS.
Antwort:
Einfache Bedienung ohne Programmierung und schnelle Inhaltsänderungen.
Frage 3:
Warum ist die Trennung von Inhalt und Design wichtig?
Antwort:
Weil Inhalte bleiben können, auch wenn das Design geändert wird.